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ASTIER DE VILLATTE

Wer ihren wunderschönen Laden an der Rue Saint-Honoré in Paris betritt, ist sofort verzaubert. Die feinen Keramikschalen, Teller und Vasen sind so dekorativ, dass sie zu begehrten Sammlerstücken werden.

Benoît Astier de Villatte und Ivan Pericoli lassen in ihrer Pariser Keramikwerkstatt eine lange vergessene Tradition der Stadt wieder aufleben. Die Schwarztonerde, aus der die Kollektion gefertigt ist, gibt es nur im Pariser Becken, einem Gebiet, das sich östlich der französischen Haupstadt bis nach Belgien erstreckt. Das dunkle Material schimmert durch die halbtransparente weisse Glasur – ein Effekt, der den Objekten etwas Nostalgisches verleiht und sie aussehen lässt, als seien sie noch nicht ganz fertig. «Wir interessieren uns für das Unperfekte. Für Dinge, die vergessen sind», sagt Ivan. Vorbilder für ihre Kreationen finden sie in der ornamentalen Kunst, in Vintage-Stücken auf dem Flohmarkt und sogar in Dingen, die jemand auf den Müll geworfen hat.

Aus dem Text «Die Formpoeten» von Roxana Wellbrock für das Magazin «Schöner Wohnen».

If you ever enter her beautiful shop on the Rue Saint-Honoré in Paris, you will be promptly enchanted. The fine ceramic bowls, plates and vases are so decorative, they become coveted collector’s items.

Benoît Astier de Villatte and Ivan Pericoli revive a long-forgotten tradition of the city in their Parisian ceramics shop. The black clay which the collection is made of exists only in the Paris Basin, an area that extends east of the French capital up to Belgium. The dark material shimmers through the semi-transparent white glaze – an effect that gives the objects something nostalgic and makes them look as if they are not quite finished. «We are interested in the imperfection. For things that are forgotten» says Ivan. They let themselves inspire by ornamental art, in vintage pieces, flea markets and even in things which have been thrown away.

 

 

  • Schale
  • Tasse
  • Vase